Die Schwarzen vom Thunersee und der AsylbereichAm 21. Februar 2008 schrieb ich im Weblog der Freiheits-Partei FPS / Die Auto-Partei einen Artikel über den zoologischen Rassismus, den die linke Berner Kantonsregierung betreibt.
Die Regierung wollte schwarze Schwäne auf dem Thunersee zum Abschuss freigeben, weil sie illegal anwesend sind und einheimische Arten gefährden. Die gleiche Regierung nimmt illgal in die Schweiz Eingereiste (auch schwarzer Hautfarbe) in Schutz, statt diese einer sofortiger Rückschaffung zuzuführen. Der Artikel endet mit dem Satz: …und in der Schweiz lebten Ende 2007 fast 41’000 Peatirmn im Ayesbirelch (zensurierte Version).
Besonders der letzte Satz schlug einem im Kanton Freiburg lebenden linken Schweizer sowas auf die Eier, dass er flugs eine Anzeige wegen Rassendiskriminierung einreichen musste.

Am 29. Juni 2009 fand dazu die Gerichtsverhandlung im Schloss in Aarwangen BE statt. Mit einer Wortklauberei sondergleichen verurteilte mich der Gerichtspräsident Aebi wegen Widerhandlung gegen die Rassismus-Strafnorm zu einer bedingten Geldstrafe von 15 Tagessätzen und zu einer Busse von 400 Franken. Von meiner Seite war während der ganzen Prozessdauer das Wort „Affen“ nie gefallen, übrigens auch nicht im beanstandeten Blogbeitrag. Die Wortklauberei Aebi’s war natürlich Wasser auf die Mühlen der schreibenden Zunft. Die Schlagzeile bei 20 Minuten lautete infolgedessen „Asylbewerber mit Affen verglichen – verurteilt“ .

Auch Radio 32 berichtet in seiner Sendung Info 32 über das Urteil und behauptet, ich hätte Asylanten mit Affen verglichen:

Da die Gerichte im Kanton Bern sehr effizient arbeiten, wurde am 29. Juni 2009 noch über 2 weitere Anklagen gegen mich, auch wegen angeblicher Rassendiskriminierung, befunden. Diese Anschuldigungen, angestrengt von Privatkläger Coco Zingila betrafen eine bildliche Darstellung bzw. Karikatur von drei sogenannten Schockoladenköpfen und einen Blogbeitrag über den schwarzen Nationalrat und Panini-Schirmherr Ricardo Lumengo.
In beiden Fällen wurde ich vom Vorwurf der Rassendiskriminierung freigesprochen!

Diese Freisprüche waren natürlich für die Presse nicht von Bedeutung und wurden, wenn überhaupt, nur mit Kleinstbuchstaben erwähnt.

Am 7. Juli 2009 habe ich gegen das Urteil vom 29. Juni 2009 wegen Rassendiskriminierung appelliert.