Nie mehr Bad Säckingen

Nie mehr Bad Säckingen

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Anfangs Mai 2014 beschlossen wir, bei schönstem Wetter einen gemütlichen Nachmittag im deutschen Bad Säckingen zu verbringen. Bis anhin konnte uns die Gastfreundschaft bei diversen Besuchen in verschiedensten deutschen Städten immer überzeugen. Aber eben, nur bis anhin …

Bussenankündigung Ordnungsamt Bad Säckingen
Bussenankündigung Ordnungsamt Bad Säckingen
Nun aber schön der Reihe nach. Zu Hause schon haben wir im Internet nach einem reizenden Restaurant in der historischen Altstadt von Bad Säckingen gesucht und mit dem Restaurant Margarethenschlößle das Gesuchte schnell gefunden.
Bei der Ankunft in der Trompeterstadt stellten wir unseren mobilen Untersatz in der Nähe des genannten Restaurants, entlang der Schönaugasse ab, wo schon andere Fahrzeuge parkiert waren. Weit und breit war KEIN Parkverbot signalisiert.

Wir machten uns mit einem ruhigen Gewissen auf den Besuch der wunderschönen Altstadt. Der herrlich warme Spätfrühlingstag lud geradewegs dazu ein, zwischendurch in dem einen und anderen Strassenrestaurants nebst deutschem Bier noch die eine oder andere Köstlichkeit zu geniessen. Spätnachmittags bummelten wir dann ins schmucke Margarethenschlössle. Das Essen und der Wein in gediegener Atmosphäre und freundlichem Personal mundete vorzüglich. Zufrieden, glücklich und satt verliessen wir das Restaurant und machten uns auf dem Weg zu unserem Fahrzeug.

Die Zufriedenheit dauerte aber nicht lange an. Auf der Windschutzscheibe, unter dem Schweibenwischer eingeklemmt, hat der Gemeindevollzugsdienst von Bad Säckingen einen unfreundlichen Gruss hinterlassen. Nach dem Studium der Grusszeilen suchten wir in der Umgebung der Schönaugasse nach Parkverbotsschildern. Gefunden haben wir nichts, aber auch gar nichts. Neugierig kontrollierten wir die anderen, ebenfalls an der Schönaugasse parkierten Fahrzeuge auf gelbe Grussbotschaften. Erstaunt mussten wir feststellen, dass NUR auf Fahrzeugen mit Schweizer Kontrollschildern der schrecklich gelbe Zettel als Dekor angebracht worden war. Schweizer sind also in Bad Säckingen nicht willkommen (Gründe verschliessen sich uns). Daran werden wir uns zeitlebens halten und erinnern!

Gespannt warteten wir nach unserer Rückkehr in die Schweiz auf die angekündigte Busse, die 10 Tage später auch tatsächlich eingetroffen ist. Darin „verdonnert“ uns ein deutscher Schreibtischtäter Beamter mit Namen Hasse zu einer Busse in der Höhe von 10 € ! In der ausführlichen, zweiseitigen Verwarnung mit Verwarnungsgeld / Anhörung wird sogar eine Zeugin (Frau Wehrle) unseres Verbrechens aufgeführt. Als Abschreckungsmittel wird ein Beweisfoto erwähnt.

Unglaublich, mit welchem Zeit- und Sachaufwand ein deutscher Beamter das Einfordern einer Busse von 10 Euro betreibt und die Stadtkasse zu füllen glaubt.

Unsere Beweisfotos
Busse bezahlt

Zwischenzeitlich haben wir den Bussenbetrag von 10 Euro auf das SCHWEIZER Konto (NEUE AARGAUER BANK AG) auf Euro-Basis der Stadt BadSäckingen überwiesen.

Verfolgen Willi Frommenwiler:

Als engagierter Politiker und Schweizer Bürger nehme ich Stellung zu Themen wie Gemeindepolitik, Politfilz, Sicherheit, Alltag im Oberaargau u.v.m. Präsident auto-partei.ch Kt. Bern, Mitglied Komitee Pro-Automobil.

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Eine Antwort

  1. Martin Guardini
    | Antworten

    Du bist aber glimpflich davon gekommen.
    Ich habe ein vielfaches auf ein CH Konto bezahlen muessen.
    Der Reihe nach: ich war unterwegs mit einem schweizerischen Lkw bei welchem die Bremsen bei Bergabfahrt blockiert hatten, was die Polizei unmittelbar nach einem Totalschaden auch feststellen konnte.
    Und da ich Auslaender wurde ich zu 1200 Sfr verurteilt wegen nicht beherrschen eines Fahrzeuges.

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