FDP Thunstetten-Bützberg – Wir sperren die Strassen!

eingetragen in: Politik | 0

FDP Thunstetten-Bützberg – Wir sperren die Strassen!Der bürgerlich dominierte Gemeinderat von Thunstetten, unter Führung der FPD, geht nach der Tempo-30-Zone Schikaniererei noch einen Schritt weiter. Die Herren Quaile und Krähenbühl (ein SP Überläufer) möchten nun ganze Strassenzüge in Bützberg sperren. So quasi als Versuchsballon soll die Aarwangenstrasse, eine wichtige Verbindung zwischen Bützberg und Aarwangen, für den privaten Verkehr gesperrt werden.

Meine Einsprache gegen diese Bevormundung des Bürgers und die Einschränkung der freien Mobilität wird rechtzeitig beim Regierungsstatthalter eintreffen.

Es ist schon unglaublich mit welchen Mitteln die genannten Herren versuchen, bei den Gemeindewahlen vom 27.09.2009 ein paar Wählerstimmen zu bekommen. Zirka 50 stimmberechtigte Bürger (von 1‘998, Stand Mai 2009) können die Windfahnenpolitiker Quaile und Krähenbühl davon „überzeugen“, dass es besser ist, wenn Kinder auf der Strasse spielen, statt auf den grosszügigen Vorplätzen der noblen Einfamilienhäuser. Also wird kurz vor den Wahlen versucht, eine Tempo-30-Zone einzuführen.

Ähnlich verhält es sich mit der Sperrung der Aarwangenstrasse

Die Strasse ist eine Abkürzung zwischen Bützberg und Aarwangen. Der in Folge der vorgesehenen Sperrung erforderliche Umweg über Langenthal entspricht einem Kilometer. Dies hat einen entsprechenden Mehrverbrauch der Motorfahrzeuge zur Folge. Auch wenn dieser Mehrverbrauch nicht sehr gross ist, dürfen gemäss der aktuellen Klimadiskussion und der Forderung nach Senkung des Verbrauchs fossiler Energieträger keinerlei Massnahmen getroffen werden, welche den Verbrauch erhöhen.

Die Aarwangenstrasse ist zwar nicht in einem perfekten Zustand. Dieser ist aber für derartige Strassen fast typisch. Man findet sie zu Hunderten in der Schweiz. Die Strasse weist keine Schlaglöcher auf und ist für Personenwagen ohne besonderes Gefahrenpotenzial gut befahrbar. Zum Vergleich: Die Strasse zwischen Bützberg und Graben ist in einem vergleichbaren Zustand.

Das zulässige Höchstgewicht ist auf 3,5 T begrenzt. Der Gemeinderat will ja die Strasse nur noch für den landwirtschaftlichen Verkehr offen halten. Solche Fahrzeuge, besonders wenn sie einen beladenen Anhänger ziehen, überschreiten dieses Höchstgewicht in vielen Fällen. Es gilt: Je höher das Fahrzeug-Gewicht, um so höher die Belastung und damit der Verschleiss der Strasse. Es sind also nicht die Personenwagen, welche die Strasse übermässig verschleissen, sondern Nutzfahrzeuge jeglicher Art, welche das Höchstgewicht von 3,5 T überschreiten. Wäre der Gemeinderat in seiner Begründung konsequent, müsste er auch landwirtschaftliche Fahrzeuge verbieten.

Folge Willi Frommenwiler:
Als engagierter Politiker und Schweizer Bürger nehme ich Stellung zu Themen wie Gemeindepolitik, Politfilz, Sicherheit, Alltag im Oberaargau u.v.m. Präsident auto-partei.ch Kt. Bern, Mitglied Komitee Pro-Automobil.
Letzte Einträge von

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.