Die Tempo-30-Mogelpackung von Bützberg

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Die Tempo-30-Mogelpackung von BützbergIn Bützberg soll – mit Ausnahme der Hauptverkehrsachse – praktisch flächendeckend Tempo 30 eingeführt werden. So genannte “Fachleute ” haben den Einwohnern von Bützberg die neue Verkehrsschikane in den schönsten Farben ausgemalt und schmackhaft gemacht. Doch die Fakten sehen anders aus. Hier informiere ich Sie über Tatsachen und die wahren Gründe:

Der Benzinverbrauch steigt
Bei Tempo 30 steigt der Treibstoffverbrauch je nach Fahrzeugtyp und Fahrzeughalter um 10 bis 30 Prozent an. Da steigt auch der C02-Ausstoss, den der Bund ja mit einer CO2-Steuer senken will.

Mehr auf den Tacho als auf die Strasse achten
Statt auf die Strasse zu achten muss in Tempo 30-Zonen dauernd der Tacho überwacht werden. Wo bleibt da der angebliche Gewinn an Sicherheit? Tempomaten sind nutzlos, da sie bei Tempo 30 noch nicht funktionieren.

Vorsicht Radar
Um Tempo 30 durchzusetzen werden vermehrt Radarkontrollen nötig sein. Die Erfahrung zeigt, dass es nicht hauptsächlich Auswärtige sind, die erwischt werden. Vielmehr trifft es die Anwohner von Tempo 30-Zonen. Wo Sie heute noch ungestraft mit Tempo 50 fahren dürfen, verlieren Sie bei Tempo 30 nicht nur Ihren Fahrausweis, sondern werden auch noch kräftig zur Kasse gebeten:

bis 5 km/h zu schnell kosten:

40 Franken

5 bis 10 km/h zu schnell kosten:

120 Franken

15 bis 20 km/h zu schnell kosten:

250 Franken

über 15 km/h zu schnell:

Verzeigung an den Richter

über 20 km/h zu schnell:

Entzug des Fahrausweises

Besonders an der Solothurnstrasse, der Welschlandstrasse und an der Feldstrasse werden die Staatskassen ganz schön gefüllt werden.

Verkehrsschikanen mit Steuergeldern
Mit dem Aufstellen von “Tempo-30-Schildern” wird es nicht getan sein. Vielmehr sind so genannte “Begleitmassnahmen” wie Verengungen, Schwellen usw. nötig, um den Verkehrsteilnehmern Tempo 30 aufzuzwingen. Solche Massnahmen gehen schnell mal in die Millionen. Berappen muss es der Steuerzahler.

Die wahre Absicht des Gemeinderates, unter Federführung der FDP
Entgegen dem Leitsatz der FDP „Mehr Eigenverantwortung – weniger Staat“ geht es dem Gemeinderat nicht um die Sicherheit der Bürger, sondern einzig darum, den Schleichverkehr zum Autobahnanschluss Wangen an der Aare zu erschweren, bzw. zu unterbinden.

Darum, Einwohnerinnen und Einwohner von Bützberg-Thunstetten:

NEIN zu Tempo 30-Zonen

Erheben Sie Einsprache gegen diese unsägliche Mogelpackung, ich helfe Ihnen gerne. Die Einsprachefrist dauert bis 3. August 2009.
Haben Sie Fragen? Bitte verwenden Sie dazu das Kontaktformular .

Folge Willi Frommenwiler:
Als engagierter Politiker und Schweizer Bürger nehme ich Stellung zu Themen wie Gemeindepolitik, Politfilz, Sicherheit, Alltag im Oberaargau u.v.m. Präsident auto-partei.ch Kt. Bern, Mitglied Komitee Pro-Automobil.
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